Bürgerinitiative für ein humanes Innsbruck -
Presseaussendungen

Für ein humanes Innsbruck - http://baumdotcom.redefreiheit.net
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Presseinformation 2.11.2000
Presseinformation 23.5.2000
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presse_aussendung_2_november_2000.doc
presse_aussendung_23_mai_2000.doc
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Presseaussendungen

Presseinformation 2.11.2000

Die Bürgerinitiative "Für ein humanes Innsbruck" hat am 29.September 2000 beim Gemeinderat der Landeshauptstadt
Innsbruck den Antrag auf Durchführung einer Volksbefragung nach § 45 des Innsbrucker Stadtrechtes eingebracht.
Da-mit sollte den Innsbrucker Bürgern die Möglichkeit geboten werden, zum um-strittenen Gondelprojekt bzw. zur
Erhaltung der bestehenden Standseilbahn auf die Hungerburg Stellung zu nehmen.

Dieser Antrag wurde mit Bescheid des Herrn Bürgermeisters der Landeshaupt-stadt Innsbruck vom 16.Oktober 2000 mit
sehr fadenscheinigen Begründungen zurückgewiesen.

Die Bürgerinitiative "Für ein humanes Innsbruck" hat deshalb mit 30.Oktober 2000 gegen diesen Bescheid berufen und
an den Herrn Bürgermeister den An-trag auf Einleitung des nach dem Innsbrucker Stadtrecht vorgesehenen weiteren
Verfahrens gestellt.





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Presse - Aussendung am 23. Mai 2000

Zur geplanten Gondelbahn auf die Hungerburg

1. Die Behauptung, dass es gegen den Bau der heutigen Hungerburgbahn Proteste aus der Bevölkerung
    gegeben hat, entspricht nicht den Tatsachen.
2. Bereits heute wird die Talstation der Hungerburgbahn angefahren von:

Strassenbahnlinie 1          alle 8 Minuten
Bus C                        alle 20 Minuten
Bus 4                        alle 15 Minuten	
Bus DE                       alle 8 Minuten
ÖBB-Bus Völs-Mils            11x täglich
ÖBB-Bus IBK-Schwaz-Radfeld   30x täglich
Dies ist der Bevölkerung weitgehend nicht bewusst. Hier wäre eine Aufgabe für die Buswerbung.
3. Der heutige Fahrplan der Hungerburgbahn 08.25 - 17.10 (08.10 - 18.10)Uhr entspricht nicht den Erfordernissen.
Eine Ausweitung auf 07.00 - 20.00 Uhr wäre dringend notwendig.
4. Eine Verdoppelung der Fahrgeschwindigkeit wäre schon mit dem heutigen Maschinensatz möglich.
Bei Verkürzung der Fahrzeit und Staffelung des Fahrplanes könnten stündlich nahezu gleich viele
Personen befördert werden wie mit der geplanten Gondelbahn.
5. Der Preis für eine Fahrt von der Innenstadt auf die Hungerburg mit dem Bus beträgt 21,00 S (bzw. 11.75 S),
mit der Bahn + Zufahrt zur Talstation 2x 21,00 S = 42,00 S (bzw. 2x 11.75 = 23,50 S).
6. Für Gäste könnte eine Fahrt mit der heutigen Bahn mit einem Besuch des Riesenrundgemäldes -
dessen Bedeutung heute weit unterschätzt - verbunden werden.
7. Die sowieso notwendige Änderung der Verkehrslösung vor der Talstation - Kreisverkehr - würde noch
zu einer Verbesserung der Zufahrt zur Hungerburgbahn führen.
8. Parkplatzmöglichkeiten könnten im Bereich der nördlichen Falkstrasse und des Platzes vor dem Ital.
Konsulat geschaffen werden.
9. Durch eine Automatisierung und Modernisierung der heutigen Bahn könnte Personal eingespart werde. Dies und eine
Anhebung der Frequenz hätte eine weitgehende Senkung des Deffizites zur Folge.
10. Auf Grund einer von I.G.Hoch-Innsbruck gemeinsam mit der IVB durchgeführten Erhebung würden sich die Kosten
für eine Instandsetzung und Modernisierung der bestehenden Bahn auf 75,000.000, - S belaufen.
Die Kosten des ersten Gondelprojektes wurden mit 200,000.000,-S angegeben. Die längere Strecke, eine zusätzliche
Station und die viel teurere Konstruktion des letzten Projektes würden wohl zu wesentlich höheren Kosten führen.
11. Die heutige Station auf der Hungerburg weist eine Terrasse mit einem herrlichen Blick auf die Stadt auf. Die geplante
Station liegt in einem Stollen, weit weg von einer Aussichtsterrasse. Die geplante Bahn nimmt somit keine Rücksicht
auf Gäste die nur die Hungerburg besuchen wollen, sie schaltet das Gastgewerbe auf der Hungerburg völlig aus.
12. Die Planung lässt klar erkennen, dass eine Auflassung der heutigen Seilbahn auf die Seegrube geplant ist. Das von
Arch. Baumann geschaffene Baudenkmal wäre damit funktionslos. Hier gibt es sicher noch eine andere Lösung zur
Steigerung der Transportkapazität.
13. Von einer Weltneuheit der geplanten Bahn kann keine Rede sein. Die bereits 1988 in Hl. Blut gebaute Gondelbahn weißt
das gleiche Konstruktionssystem auf.
14. Bei einer Modernisierung der heutigen Bahn gibt es keine Eingriffe in das Landschafts- und Stadtbild. Die Eingriffe der
geplanten Bahn würden die Störungen durch das "Holiday Inn" und das Landesgericht weit übertreffen.
15. Die Ankündigungen einer Erweiterung dieser Gondelbahn durch den Saggen zum Olympischen Dorf und nach Westen bis zum
Flughafen sind undurchführbar und beweisen nur zu deutlich wie die Bürger dieser Stadt im Zusammenhang mit der
geplanten Gondelbahn auf die Hungerburg falsch informiert werden.

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Datei: http://gondel.redefreiheit.net/andiepresse.html
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