Bürgerinitiative für ein humanes Innsbruck -
Zeitungseinschaltungen

Für ein humanes Innsbruck - http://baumdotcom.redefreiheit.net
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Anzeige Tiroler Tageszeitung und Stadtblatt 15.11.2000
Anzeige Tiroler Tageszeitung 4.4.2000
Anzeige Tiroler Tageszeitung 24.2.2000
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15_november_2000.doc - 4_april_2000.doc - 24_feber_2000.doc
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ANZEIGE TIROLER TAGESZEITUNG und STADTBLATT 15.11.2000: 



FÜRCHTET SICH UNSER BÜRGERMEISTER VOR DEM VOLK?

Unser Antrag auf Durchführung einer Volksbefragung wurde auf Grund
formaler Spitzfindigkeiten mit Bescheid des Herrn Bürgermeister vom
16.Oktober 2000 abgewiesen. Eine Berufung läuft.

Es ist unseren Mitbürgern sicher unverständlich, dass bei einem Projekt
von solcher Tragweite für das Stadtbild, den Baumbestand und die Finanzen
unserer Stadt ihnen ihre vom Gesetz vorgesehene demokratische Mitsprache
verweigert wird.

Unter Bezug auf den § 43 des Innsbrucker Stadtrechtes fordern wir deshalb
einen Beschluss des Innsbrucker Gemeinderates auf Durchführung einer

VOLKSBEFRAGUNG

Wir sind nach wie vor gemeinsam mit sehr vielen Bürgern dieser Stadt der
festen Überzeugung, dass die historisch wertvolle Standseilbahn eine reizvolle
Sehenswürdigkeit unserer Stadt darstellt. Sie kann mit vergleichsweise bescheidenem
Aufwand und der Vermeidung des sicher beträchlichen finanziellen Risikos einer
Gondelbahn modernisiert und den heutigen Bedürfnissen angepasst werden.
Für die Bürgerinitiative "Für ein humanes Innsbruck"


Prof.Paul Flora							Prof.Wilfried Kirschl


Dipl.Ing.Josef Menardi						Dr.Hans Gschnitzer



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ANZEIGE TIROLER TAGESZEITUNG 4.4.2000:

DIE BAUMFÄLLER GEHEN UM.
Innsbruckerinnen und Innsbrucker! Sie haben die Wahl:


- Soll der Adolf-Pichler-Platz am 15.April zur Gänze abgeholzt werden, alles
  Grün verschwinden und die gesamte Fläche gepflastert werden?

- Soll eine Anzahl von Bäumen im Bereich des Landestheaters einer Garage weichen?

- Soll die gesamte Innpromenade zwischen Ottoburg und Holzsteg beim Löwenhaus ruiniert werden?

- Soll die Weiherburg mit ihren Spazierwegen entwertet werden?

WAS DIE GONDELBAHN BETRIFFT:

Die Innsbrucker Nordkettenbahn GmbH. & Co. KG betreibt weiterhin, unterstützt von der Mehrzahl
der städtischen Politiker, mit allem Nachdruck den Bau einer Umlaufseilbahn von der Ottoburg
auf die Hungerburg.Die durch Schönfärberei gekennzeichneten, vollkommen unzureichenden
Informationen über Ausführung und Folgen dieses Projektes verschweigen den wahren Umfang der
verheerenden Auswirkungen. Die Unterzeichneten wenden sich deshalb neuerlich an die Innsbrucker
Bevölkerung und nehmen wie folgt Stellung:

1. Die geplante Umkehrstation bei der Ottoburg erfordert eine Überbauung des Inn auf einem Drittel seiner
    Breite mit einer schweren Beton-, Stahl- und Glaskonstruktion. Eine äußerst störende
    Beeinträchtigung der wohl bedeutendsten Stadtansicht wäre die Folge.

2. Die geplante Trassenführung unmittelbar am Inn würde eine weitgehende Sanierung der Innverbauung
    zwischen Kongresshaus und Löwenhaus erfordern. Die Rodung sämtlicher Bäume und Sträucher, darunter
    auch der drei Platanen beim Innsteg, entlang des Ufers wäre die Folge. Alle anders lautenden Behauptungen
    der Betreiber entsprechen nicht den Tatsachen.

3. Die im Abstand von 20 m geplanten 10 bzw. 13 m hohen Masten samt ihren Verstrebungen und Schienen
    würden eine Trasse von ca. fünf Metern Breite beanspruchen und somit die gesamte Innpromenade beeinträchtigen.
    Dies gilt ganz besonders von der beim Löwenhaus geplanten, über 35 m langen und ca. 10 m breiten und 3,5 m
    über Niveau liegenden Ausweichstation. Der von den Innsbruckern überaus geschätzte Erholungswert
    der Promenade ginge damit verloren.

4. Auch die Trasse durch den Park der Weiherburg und ganz besonders die ebenfalls ca. 35 m lange und ca.
    10 m breite Ausweichstation unmittelbar neben der Weiherburg hätten schwere Eingriffe in das beliebte
    Naherholungsgebiet mit seinem schönen Baumbestand zur Folge.

5. Der von den Betreibern und den Stadtpolitikern erwogene weitere Ausbau der Bahn quer durch den Saggen
    ins Olympische Dorf bzw. innaufwärts bis zum Flughafen würde wegen der Querung von Strassen und Brücken
    eine Anhebung der Trassenunterkante auf 4,5 m bedeuten. Die verheerenden Folgen für Lebensqualität und
    Stadtbild wären nicht auszudenken.

Eine sanierte und modernisierte Hungerburgbahn ist die einzig richtige Lösung.

Innsbruckerinnen und Innsbrucker! Was wollen Sie?

- Den Blick auf die Altstadt verschandeln oder die Altstadtansicht bewahren.

- Den grünen Adolf-Pichler-Platz mit alten Bäumen erhalten oder ihn in eine gepflasterte Wüste verwandeln.

- Das Naherholungsgebiet beim Hofgarten, am Inn und auf der Weiherburg durch irreparable Eingriffe entwerten oder die
    Lebensqualität sichern und Innsbrucks Grün erhalten. Es geht um unsere Stadt! Helfen Sie mit! Tun Sie Ihre Meinung in der Öffentlichkeit, vorallem den Gemeindepolitikern
mündlich oder schriftlich, in Briefen oder Leserbriefen kund.

Kommen Sie am Freitag, dem 7.April 2000 um 16.00 Uhr zur Annasäule. Wir führen Sie zu den Tatorten
Adolf-Pichler-Platz, Ottoburg, Innsteg und Landestheater.

Darum bitten die Unterzeichneten.



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ANZEIGE TIROLER TAGESZEITUNG 24.2.2000

Liebe Innsbruckerinnen und Innsbrucker!

Die Innsbrucker Nordkettenbahnen GmbH & Co KG betreibt, unterstützt von der Mehrzahl der städtischen Politiker, mit allem
Nachdruck den Bau einer Umlaufseilbahn von der Ottoburg auf die Hungerburg. Die durch Schönfärberei gekennzeichneten
Informationen über Ausführung und Folgen dieses Projektes sind unvollständig und verschweigen den wahren Umfang der
Auswirkungen. Die Unterzeichneten wenden sich deshalb neuerlich an die Innsbrucker Bevölkerung und nehmen wie folgt Stellung:

1. Die geplante Umkehrstation bei der Ottoburg erfordert eine Überbauung des Inn auf einem Drittel seiner Breite mit einer
    schweren Beton-, Stahl- und Glaskonstruktion. Eine äußerst störende Beeinträchtigung dieser bedeutenden
    Stadtansicht wäre die Folge.
2. Die Bäume am südlichen Innufer zwischen der Innbrücke und dem Holzsteg beim Löwenhaus, also auch die
    schönen Platanen beim Innsteg, würden diesem Projekt zum Opfer fallen bzw. in Mitleidenschaft gezogen.
3. Die im Abstand von 20 m geplanten 10 bzw. 13 m hohen Masten samt ihren Verstrebungen und Schienen würden eine Trasse von
    ca. 5 m Breite beanspruchen und somit die gesamte Innpromenade schwer beeinträchtigen. Dies gilt ganz besonders von der
    beim Löwenhaus geplanten, über 35 m langen und ca. 10 m breiten und 3,5 m über Niveau liegenden Ausweichstation.
    Der von der Bevölkerung überaus geschätzte Erholungswert dieser Promenade ginge damit verloren.
4. Auch die Trasse durch den Park der Weiherburg und ganz besonders die ebenfalls, ca. 35 m lange und ca. 10 m breite
    Ausweichstation unmittelbar neben der Weiherburg hätten schwere Eingriffe in das beliebte Naherholungsgebiet mit
    seinem schönen Baumbestand zur Folge.
5. Der von den Betreibern und den Stadtpolitikern erwogene weitere Ausbau der Bahn quer durch den Saggen ins Olympische Dorf,
    bzw. Inn aufwärts bis zum Flughafen würde wegen der Querung von Straßen und Brücken eine Anhebung der
    Trassenunterkante auf viereinhalb Meter bedeuten. Die verheerenden Folgen für Lebensqualität und Stadtbild
    wären nicht auszudenken.

Falls Ihnen unsere Stadt am Herzen liegt, Sie gleich wie wir die bestehende, aber modernisierte Hungerburgbahn
als einzig sinnvolle Alternative erhalten wollen und Sie mit uns das Projekt Umlaufseilbahn ablehnen, tun Sie
Ihre Meinung in der Öffentlichkeit, vor allem den Gemeindepolitikern mündlich oder schriftlich, in
Briefen und Leserbriefen kund.
Darum bitten die Unterzeichneten.




Prof.Paul Flora							Prof.Wilfried Kirschl	




Dipl.Ing.Josef Menardi						Dr. Hans Gschnitzer

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Frieda Alesandri
Ernst Angerer
Elfi Angsüsser
Waltraud Angsüsser
Mag. Elisabeth Attlmayr
Ing. Hans Augustin
Helmut Baumgartner
Anna Becker
Pia Berna
Akad. Maler Peter Blaas
Univ. Prof. Dr. Sigmar Bortenschlager
HR Dr. Franz Caramelle
Mag. Sabine Comploi
Univ. Prof. Dr. Otto Dapunt
Olga Doblander
Hildegard Dobretzberger
Renate Dorfner
Udo Dorfner
HR Dr. Ernst Eigentler
Aloisia Fabritius
Amalia Fabritius
Dr. Ludwig Fabritius
Magdalena Fabritius
Dr. Johanna Felmayr
Sigrid Feuerstein
Fiegl Julia
Fiegl Monika
Elli Flunger
Horst Flunger
Rudolf Flunger
Heinz Frank
Christine Frisch
Sonja Fuchs
Dr. Ingmar Gassner
Gerti Gäck
Klaus Gärtner
Heribert Glowka
Michael Glowka
Verena Glowka
Bruno Gottardi
Dipl. Ing. Hermann Götsch
Univ. Prof. Dr. Rainer Graefe
Univ. Prof. Dr. Hans Gruber
Julia Gschnitzer
Rudolf Hager
Dr. Hans Haid
Viktor Haid
Dr. Rudolf Harb
Erika Heissel
Ostr. Mag. Dr. Kurt Heizmann
Gertrude Heuberger
Univ. Prof. Dr. Helmut Heuberger
Hertha Hohenthal
Andreas Hohenauer
Silvia Hohenauer
Elfriede Holzner
Dr. Heinz Höpperger
Trude Hundertpfund
Erich Hupfauf
Oschr. Elisabeth Huter
Erna Janschitz
Hans Jäger
Ingeborg Jänig
Peter Jänig
Adele Jung
Mag. Christian Kayed
Univ. Prof. Dr. Hanns Kerschner
Waltraud Kilga
Dr. Barbara Knoflach-Zingerle
Dr. Klaus Kogler
Peter Konzert
Gretl Köllensperger
Mag. Ingeborg Kral
Margarete Kroneder
Inge Kugler
Richard Kugler
Univ. Prof. Arch. Josef Lackner
Maria Langer
Heidi Lantscherat
Dr. Theo Lantscherat
Dr. Astrid Larcher
Rupert Larl
Univ. Prof. Dr. Adolf Leidlmair
HR Dipl. Ing. Eckart Leitgeb
Annemarie Leutschacher
Norbert Leutschacher
Dr. Trits Ligthart
Dr. Lore Lindpaintner
Hedwig Loew
Isolde Longato
Eva Lunger-Valentini
Hilde Mahr
Prof. Kurt Margreiter
Univ. Prof. Dr. Raimund Margreiter
Dietmar Mark
Dr. Herlinde Menardi
Dr. Christine Miller
Univ. Prof. Dr. Fritz Miller
Dr. Inge Miller
Dr. Gabriele Mitterstiller
Akad. Bildhauer Claudius Molling
Mag. Herlinde Molling
Dr. Walter Murr
Ing. Georg Nagele
Brunhilde Nairz
Dr. Monika Neuhauser-Fritz
Dominika Nordholm
Melitta Nussbaumer
Edith Oertl
Ludwig Ortner
Dr. Martha Perterer
Osr. Karl Pertl
Werner Pircher
Dipl. Vw. Gertrud Plasser
Mag. Gertrude Porth
Walter Porth
Prof. Arch.Hubert Prachensky
Monika Prizzi
Mag. Susanne Prizzi
Trude Prizzi
Elisabeth Putz
Erika Raas
Helmut Raich
Andreas Ramsauer
Birgit Ramsauer
Trude Rauch
Präs. Carl Reissigl
Adelheid Retter
Andreas Retter
Annelies Retter
Clemens Retter
Hilde Retter
Mag. Ernst Reyer
Ursula Ringler
Waltraud Riedmann
Mag. Christina Romanelli
Brigitte Rosenkranz
Christina Rosenkranz
Dr. Helmut Rott
Dr. Wolfgang Sachs
Doris Sakellaris
Dagmar Saurwein
Ilse Schlorhaufer
Univ. Prof. Dr. Walter Schlorhaufer
Ostr. Mag. Herbert Schlögl
Hildegard Schlögl-Steiger
Manfred Schneider
Helga Schöpf
Mag. Gefjon Schwaighofer
Anna Schwarzenbach
Dr. Lea Semper
Elisabeth Spötl
Magdalena Stolz
Ing. Verena-Anna Susin
Akad. Rest. Herbert Szusich
Gisela Telser
Dipl. Ing. Wolfgang Telser
Vera Tommasi
Helene Tötsch
Cäcilia Treml
Arthur Trolf
Mag. Christiane Url
Hildegund Vischner
Claudia Vogel
Dir. Eckhard Volgger
Mag. Silvia Völlenklee-Reyer
Prof. Rudi Wach
Sabine Walch
Walter Walch
Univ. Prof. Dr. Elisabeth Walde
Akad. Rest. Mag. Frambert Wall-Beyerfels
Anna-Maria Weier
Dr. Edith Weiler
Gustav Weniger
Annemarie Winkler
Mag. Ilse Winter
Robert Wild
Mag. Roland Wild
Emmi Wurm
Lydia Zeiner
Univ. Prof. Dr. Liselotte Zemmer-Plank


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